Destillerie


Geschichte des Branntweins

Wie auch die Geschichte von Wein und Bier, stellt die Historie vom Branntwein, also trinkfertiger Alkohol, ein bedeutendes Kapitel menschlicher Kulturgeschichte dar. Sie begann vor über drei Jahrtausenden. Zunächst nur als Arzneimittel bekannt, vollzog sich im Laufe des 16. Jahrhunderts die Wandlung des “aqua ardens”, auch brennendes Wasser genannt, zum täglichen Getränk. Nach Aufhebung des Herstellungsmonopols der Apotheker griff ein unkontrollierter Branntweinrausch um sich. Dies führte im Jahr 1530 zu einem staatlichen Eingriff der Alkoholerzeugung: Der “Bornewyns-Zins”. Er ist heute als sogenannte Branntweinsteuer bekannt.

Heute

Welche Rohstoffe in der Obstbrennerei verarbeitet werden dürfen, regelt das Branntwein-Monopolgesetz bzw. die Brennerei-Ordnung. Ganz allgemein gilt für die Qualitätsanforderungen an die in der Brennerei verarbeiteten Obststoffe, dass sie einen hohen Fruchtzuckergehalt aufweisen, ein möglichst ausgeprägtes und intensives sorteneigenes Aroma besitzen, sauber sowie gesund, aber nicht schimmelig oder faulig, sein sollen. Diese drei Kriterien bilden die Voraussetzung zur Herstellung qualitativ hochwertiger Brände in unserem Betrieb. Um die Qualität der Spirituosen noch weiter zu unterstreichen, werden sie in attraktive Flaschen gefüllt und mit einer ansprechenden Ausstattung versehen. So präsentiert, laden sie zum geistreichen Genuss ein!

hauseigene Destillerie

In unserer hauseigenen Destillerie stellen wir aus vollreifen Früchten der Region hochprozentige Genüsse her. Von Apfel bis Zwetschge - die Genießer solcher edler Brände und Liköre haben die Möglichkeit unter 40 verschiedenen Produkten zu wählen. Besonders den Grappa-Freunden sind die sortenreinen Tresterbrände zu empfehlen, die unter der französischen Bezeichnung "Marc" bekannt sind.